Airbus A320 Neo von Swiss: Deutlich sparsamer als die Vorgängermodelle.

Wie Swiss das Fliegen umweltfreundlicher gestaltet

Von Recycling in Übersee bis zu Kuschelfliegern ohne Plastik-Verpackung – wie kleine Maßnahmen von Swiss einen großen Unterschied in Sachen Nachhaltigkeit machen.

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Die Schweizer Fluggesellschaft ergreift zahlreiche Maßnahmen, um ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren. Deswegen unternimmt sie auch viel, um Abfall zu reduzieren und zu vermeiden. Im Podcast Luftraum stellen wir einige der innovativen Maßnahmen vor, welche Swiss in Sachen Umwelt unternimmt.

Swiss hat sich einiges vorgenommen. Bis 2030 will sie den Ausstoß der Netto-CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 halbieren. Dafür werden auch an Bord der Flugzeuge der Lufthansa-Tochter viele Maßnahmen umgesetzt.

Weniger Plastikverpackung an Bord. Bild: Swiss

Die Vermeidung von Abfällen spielt dabei eine wichtige Rolle. So wird das Besteck in der Economy-Class nun in Papiertüten statt in Plastiktüten verpackt. Das spart allein ab Zürich 4 Tonnen Plastik pro Jahr. Die Plüschflugzeuge, die kleine Passagiere erhalten, werden von nun an ohne Plastikverpackung verschenkt. Auch das spart 800 Kilogramm Müll pro Jahr.

Recycling in den USA

Besonders auf einem Langstreckenflug entsteht eine Menge Abfall. Und besonders da gelten oft komplizierte Regularien, die einen umweltschonenden Umgang damit erschweren. Doch Swiss hat gehandelt. Was bei Europaflügen und Langstreckenflügen nach Zürich und Genf Standard ist, soll nun auch auf Flügen in die USA zur Normalität werden.

Nach langer Vorbereitung kann Swiss die Abfälle, die auf ihren Flügen entstehen, nun auf dem Flughafen von Newark recyceln lassen. Dafür musste die Schweizer Airline die Behörden vor Ort davon überzeugen, dass der Müll an Bord von den Crews sauber voneinander getrennt wird. Diese Abnahme durch die Behörden der USA war ein langer Prozess. Jetzt soll das Konzept auch an anderen Flughäfen der USA umgesetzt werden.

Lebensmittelverschwendung reduzieren durch vorbestellte Menüs

Ein wichtiger Schritt für mehr Nachhaltigkeit ist die Vermeidung von verschwendeten Lebensmitteln. Deshalb setzt Swiss auf ihren Flügen in den Premiumklassen ab Zürich auf den Pre-Select-Service. Das heißt: Passagiere bestellen sich schon vor dem Abflug ihr gewünschtes Menü.

So wird nur das ins Flugzeug geladen, was auch wirklich gegessen wird. Auf Kurzstreckenflügen, die nach 10 Uhr abheben, ist dieser Service inzwischen auch in der Business-Class verfügbar. Der Vorteil für den Kunden: Die Auswahl an Gerichten ist dadurch noch größer. Wer abends mit einem Kurzstrecke Swiss-Flug unterwegs ist, kann frische Produkte, die nicht verkauft wurden, zu reduzierten Preisen mit nach Hause nehmen. Allein dadurch konnten im vergangenen Jahr drei Tonnen Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt werden.

Erfahren Sie in unserem Podcast auch, welche Chance in Zukunft Mehrwegbecher an Bord eines Flugzeuges haben und wie Decken und sogar Sitzbezüge wiederverwendet werden. Hier hören Sie die aktuelle Folge:

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit unserem Kunden. Er ist Werbung und nicht Teil des redaktionellen Angebots.

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