Blick in die Allegris-Suite in der Business Class: Reservierungspreise weiterhin unbekannt.

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Lufthansa

Ab Mai im Airbus A350

Lufthansa verrät ihre ersten Allegris-Routen

Die deutsche Fluggesellschaft will die neue Langstreckenkabine Allegris im Mai im Airbus A350 einführen. Die beiden ersten Ziele liegen in Nordamerika.

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Einst wollte Lufthansa ihre neue Langstreckenkabine mit der 777X einführen. Doch Boeings Verspätung beim Modell wurden länger und länger. Und es stellte sich heraus, dass die deutsche Fluggesellschaft stattdessen zuerst doch Airbus A350 und Boeing 787 mit der neuen Kabinengeneration einsetzen wird.

Die Erwartung, welches der beiden Flugzeugmodelle zuerst zum Zuge kommt, änderte sich mehrmals. So sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr etwa im August 2023, man erwarte den ersten Dreamliner mit der neuen Allegris-Kabine «etwas früher» als den ersten A350. Mittlerweile warten von beiden Modellen einige Exemplare auf die Kabine, bei der es Verzögerungen gibt. Und die Zahl der in diesem Jahr erwarteten Boeing 787 ist gesunken.

Allegris zuerst nach Kanada

Heiko Reitz, Kommerzchef von Lufthansa Airlines, kündigt nun an, dass die neue Kabine im Airbus A350 startet. «Im Mai wird Allegris erstmals in einem Airbus A350 auf Strecke gehen», sagt Reitz im Interview mit dem Magazin FVW. Das genaue Datum folge in Kürze.

Die erste Strecke verriet der Manager ebenfalls: «Starten werden wir auf der Route zwischen München und Vancouver», sagt Reitz. «Allegris wird bis Spätsommer zudem auf zusätzlichen Strecken verfügbar sein, zunächst nach Toronto.» Man plane eine Einführungsphase bis zum Spätsommer.

Zunächst ohne First Class

«Da zunächst wenige Flugzeuge mit Allegris ausgestattet sein werden, erhalten Reisende erst einige Tage vor Abflug die Bestätigung, ob der konkrete Flug tatsächlich mit einem Allegris-Flugzeug durchgeführt wird», erklärt Reitz. Gezielt buchbar sein soll das Produkt ab dem zweiten Quartal für Flüge ab dem Spätsommer. Dann will Lufthansa fünf A350 mit Allegris haben. Die Sitze werden laut dem Kommerzchef anfänglich rund drei bis vier Monate vor Abflug buchbar sein.

Zur Einführung der verspäteten Allegris-First-Class nennt Reitz kein Datum. Er bestätigte aber, was aeroTELEGRAPH im vergangenen Herbst zuerst berichtete: Solange die First Class noch nicht da ist, wird es als nötigen Platzhalter einfache Sitze geben, die leer bleiben und nur zum Festhalten dienen. Der A350 erhält eine First Class, die Boeing 787 nicht.

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