Außerplanmäßige Landung
Versuchte Geiselnahme auf Flug von Air China
Ein Passagier auf einem chinesischen Inlandsflug versuchte, eine Flugbegleiterin als Geisel zu nehmen. Die Crew entschied sich daher für eine außerplanmäßige Landung.
A321 von Air China: In einem solchen Flugzeug ereignete sich der Zwischenfall.
A321 von Air China: In einem solchen Flugzeug ereignete sich der Zwischenfall.
Die Passagiere von Air-China-Flug CA1350 am Sonntag (15. April) sollten eigentlich von Changsha nach Peking fliegen. Doch es kam zu einer ungeplanten Zwischenlandung. Der Grund: Ein Passagier hatte versucht, eine Flugbegleiterin als Geisel zu nehmen. Als Waffe, so bestätigte die Airline inzwischen, nutzte der Mann einen Kugelschreiber.
Die Crew des Airbus A321 entschied sich aus Sicherheitsgründen dafür, in Zhengzhou zu landen. Dort, so erklärt die Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of China auf ihrer Internetseite, habe man die Sache «erfolgreich geklärt». Über die Hintergründe der Tat ist nichts bekannt. Laut dem Flughafen Zhengzhou konnten alle Passagiere das Flugzeug sicher verlassen.